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Feuerwehr löscht Dachgeschossbrand: Ein Schwerverletzter, Haus unbewohnbar

 

Bei einem Brand einer Dachgeschosswohnung in Rüdinghausen an der Brunebecker Straße wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Mann sprang vom Balkon seiner Wohnung etwa 5 Meter in die Tiefe auf ein Garagendach und verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungwagen in eine Klinik gebracht werden musste.

Als der Alarm um 13:58 Uhr bei der Wittener Wehr einging, war der Mann bereits gesprungen. Ein Nachbar, der das Feuer gemeldet hatte, sah den Bewohner während des Notrufes bereits springen. Der Anrufer leistete mit mehreren Passanten sofort erste Hilfe. Die Helfer holten den Verletzten von dem Garagendach herunter und versorgten ihn vor Eintreffen der Feuerwehr. Fünf weitere Bewohner des Gebäudes hatten das zweigeschossige Haus bereits verlassen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl hell in Flammen, der Feuerschein war von weitem zu sehen. Die Einsatzkräfte nahmen zwei C-Rohre im Innenangriff vor und bekämpften den Brand mit zwei Drehleitern, von denen eine von der Dortmunder Berufsfeuerwehr gestellt wurde.

Nach etwa zwei Stunden konnte Einsatzleiter Thorsten Schanze "Feuer unter Kontrolle" berichten, die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend an. Das Gebäude wurde von Fachberater Holger Hohage vom THW inzwischen für einsturzgefährdet erklärt, die Bewohner können zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück.

Im Einsatz waren neben den 43 Wittener Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Löscheinheiten aus Rüdinghausen, Stockum, Annen und vom Schnee auch vier Feuerwehrleute aus Dortmund. Auf dem Gelände der Firma Ardex stellten sich weitere Wittener Kräfte in Bereitschaft.

Die Stadtwerke unterstützten den Einsatz. Die Kripo ermittelt, die Feuerwehr stellt nach dem Einsatz eine Brandwache vor Ort ab.

 

Quelle: Feuerwehr Witten, UG.

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