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Feuerwehr warnt vor Orkan: Besser nicht das Haus verlassen!

Genau elf Jahre ist es her, dass Kyrill eine Spur der Verwüstung durchs Land gezogen hat. Jetzt warnt der Wetterdienst vor einem neuen Orkan. „Am späten Vormittag und in den Nachmittagsstunden ist heute (18.1.) auch im Wittener Stadtgebiet mit schweren Orkanböen zu rechnen“, sagt Feuerwehrsprecher Uli Gehrke und hofft, dass es diesmal nicht ganz so schlimm wird, wie vor elf Jahren.

Gehrke rät aber dazu, das Haus  nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Denn in Gebäuden ist es am sichersten. Wer trotzdem raus geht, sollte nach Möglichkeit ein Mobiltelefon dabei haben, um im Ernstfall Hilfe rufen zu können. Außerdem sollte man daran denken, dass vor allem von Bäumen und herunterstürzenden Dachziegeln Gefahr droht. Wälder sollte man übrigens nicht nur während des Sturms  sondern auch noch in den Tagen danach meiden, weil geschädigte Bäume auch nach dem Sturm noch unvermittelt umstürzen und große Äste abbrechen können.  

Beim Autofahren empfiehlt es sich bei diesen Witterungsverhältnissen nicht zu schnell zu fahren und stets auf umherfliegende oder herunterfallende Gegenständen gefasst zu sein. „Auch das Auto parkt man besser nicht unter Bäumen“, rät Gehrke.

Im Haus sollte man Türen, Fenster und besonders die Dachluken fest verschließen, Markisen einfahren und im Garten Sonnenschirme sowie alle anderen Gartenmöbel und losen Gegenstände, die umherfliegen könnten, rechtzeitig in Sicherheit bringen.  Um Überschwemmungen zu vermeiden, sollten Wasserabläufe rund ums Haus frei von Laub sein. Außerdem muss man immer damit rechnen, dass der Strom ausfällt.

„Bei schweren Unwettern gehen über den Notruf 112 unzählige Meldungen bei der Feuerwehr ein“, sagt Uli Gehrke. Lebenswichtige und dringende Einsätze haben dann natürlich Vorrang: „Wiir bitten um Nachsicht, wenn es bei weniger dringenden Einsätzen zu Wartezeitenkommen kann.“

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